Folkeboot Lotte

ein halbes Jahrhundert auf der Ostsee

Die Wintersaison 2017/18 war kurz, kalt und anstrengend. Kurz, da wir erst Mitte Dezember in unserem Winterlager waren, kalt, da wir wochenlang Temperaturen im zweistelligen Minusbereich hatten und anstrengend, da wir mal wieder viele ungeplante Arbeiten zu erledigen hatten. Aus diesem Grund gab es auch sehr wenig Aktivität auf unserer Website – es war mal wieder einfach zu viel zu tun…

Neben den geplanten Arbeiten mit dem neuen Kajütboden und der Reparatur unseres Ruderblattes wollten wir eigentlich „nur“ das Boot polieren und die restlichen Farbarbeiten nach dem Werftaufenthalt durchführen – diese Aufgaben erzeugten aber immer neue Baustellen, zumal wir im Laufe des Winters immer wieder Kollateralschäden vom Wechsel der Kielbolzen fanden. (Auch wenn die eigentlichen Arbeiten mit den neuen Bolzen gut ausgeführt wurden, so tauchten immer neu Epoxispritzer auf dem Rumpf oder Innenausbau auf, fanden wir an vielen Stellen Lackschäden bis auf das Holz oder wir kämpften mit Schäden an unseren Planken oder dem Trailer.)

Eine schöne Abwechslung waren die vielen Besuche, die wir in diesem Jahr bekamen – vor allem, wenn sie leckeren Kuchen oder Heißgetränke im Gepäck hatten; vielen Dank an meine Mutter, Dorothea, Alexander, Ole, Ansgar und Karl!

Mit dieser Unterstützung (und natürlich auch Dank unserer Heizung) gingen die Arbeiten trotz der vielen Schwierigkeiten gut voran und lassen sich anhand der zeitlich sortierten Bilder in der Gallerie gut nachvollziehen:

Jetzt aber, nachdem wir an allen Ostertagen 12h-Schichten eingelegt hatten, sind wir fertig und LOTTE kann morgen ins Wasser und in die Saison 2018 starten!

Kategorien: Winterarbeit