Folkeboot Lotte

ein halbes Jahrhundert auf der Ostsee

Endlich geht es weiter (19/VIII)

Am Montag morgen weckten uns die Sonne und die hörbare Abwesenheit von Wind. Hatte es am Vortag noch in den Riggs gepfiffen und geklappert, so rührte sich jetzt nichts – alle Flaggen hingen an diesem wunderschönen Spätsommermorgen schlaff herunter. So nahmen wir uns für alles etwas mehr Zeit und besorgten in der Stadt nicht nur Brötchen und andere Dinge für das Frühstück, sondern versuchten auch in den beiden ortsansäßigen Elektronikgeschäften noch ein neues Ladekabel für Robbis iPhone zu finden. Was für einen Murks Apple mit dem 30-poligen Stecker geschaffen hat, offenbart sich dem gläubigen User erst nach ein paar Tropfen Wasser: Alle Kontakte sind weg gefressen! Wer kommt auch auf die Idee, ein 4-poliges USB-Kabel extern auf 30 Pole aufzubohren? Naja, der Apfel ist weltweit verbreitet und so hofften wir ein Kabel zu bekommen… leider gab es aber weder beim Expert noch dem anderen Laden etwas in der Art. Lediglich ein Kombikabel (12V auf 5 verschiedene Telefone) gab es, aber das sollte 169DKK kosten. Also musste Robbi sich eben im Stromsparen üben und auf andere Geräte ausweichen.

Nachdem wir am Vortag die ganzen Folkeboote so galant in den Hafen hatten segeln sehen, wollten wir es ihnen gleich tun und wenigstens unter Segeln ablegen. Mit dem ersten zarten Hauch eines Südwest Winds setzten wir Segel und glitten ruhig, und gar nicht so langsam, aus dem Hafen. Leider war die Freude über das schöne Manöver nur von kurzer Dauer, denn nach wenigen Meilen hörte der Südwest (der eh nicht angekündigt war) wieder auf und wir trieben einige Zeit mit 0,3 bis 0,8 Knoten in Richtung Storebælt. Es war ein wenig wie auf unserer Tour von Endlave nach Kerteminde; vor uns sahen wir so manches Unwetter vorbei ziehen, aber wir blieben nicht nur trocken, sondern hatten schönste Sonne. Nach einer knappen Stunde des Driftens hatten wir dann doch die Schnauze voll und so brachten uns die arabischen Winde bis an die große Brücke.

Kurz nachdem wir diese unterquert hatten, setzte ein leichter Südost ein und so konnten wir endlich den Motor stoppen und wieder unter Segeln einige Fahrt machen. Ganz langsam ging es an der Ostküste von Fyn nach Süden, vorbei an Nyborg und zu dem schönen Hafen von Lundeborg.

Wie schon bei unseren vergangenen Besuchen, legten wir uns ganz nach hinten in den alten Fischerhafen. Dieser ist nicht nur besonders gut geschützt, er hat auch am meisten Flair und bietet nachts den besten Ausblick auf die beleuchtete Brücke.

volle Distanz: 22.82 NM
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4.20 knots
Gesamtzeit: 05:55:39

In Lundeborg am Hafen gibt es nicht viel, einen Kiosk, ein altes Packhaus mit Museum und den Fischer Jensen. Dieser verkauft nicht nur frischen und geräucherten Fisch, sondern betreibt auch eine kleine Fischbratküche. Nach dem langen Törn entschieden wir uns gegen das Kochen und kehrten auf ein kaltes Bier und einige fischige Leckereien dort ein. Zurück an Bord machten wir es uns mit der Petroleumlampe und einem Tee im Cockpit gemütlich – und als die Nachbarn dann die Gitarre auspackten, kam so richtig Stimmung in unserem Teil das Hafens auf.

In die Südsee (20/VIII)

Über den weiteren Verlauf unserer Reise hatten wir keine genauen Vorstellungen, die Langzeitprognose sprach von Ostwind zum Ende der Woche und so war eine Rückkehr von fast überall möglich – wo also wollten wir hin? Zuerst wollte Robbi gerne nach Troense, dieser niedliche kleine Hafen am Ausgang des Svendborg Sunds fasziniert ihn seit unserem ersten Besuch, was nicht zuletzt an dem urigen Hafenmeister liegt; andererseits zog es uns auch nach Strynø, wo wir 2008 Bärbel&Helmut kennen gelernt haben. Die Entscheidung fiel dann auf letzteren Hafen, vor allem die kostenlosen Duschen gaben hierbei den Ausschlag.

Wieder ging es unter vollen Segeln aus dem Hafen – sehr zum Unbill einiger anderer Segler, die mit ihren dicken Pötten langsamer fahren mussten – und an der Küste von Fyn weiter nach Süden, immer auf die Brücke bei Rudkøbing zu. Hier, in dem engen Fahrwasser zwischen Langeland und Tåsinge strömte es derart, dass wir sehr gut den Unterschied zwischen Heading und Kurs beobachten konnten: Robbi steuerte voll auf die roten Tonnen der gegenüberliegenden Fahrwasserseite zu, aber trotzdem wurden wir über den Tonnenstrich auf unserer Seite heraus getrieben. Trotz einiger schwieriger Manöver entdeckten wir zwischendurch ein uns bekanntes Boot, kurz vor der Brücke kam uns Peggy, das alte Schiff von Lars&Flo entgegen. Genau an dieser Stelle, an der Brücke bei Rudkøbing, starteten wir 2010 einen tollen gemeinsamen Sommertörn.

Hinter der Brücke schralte zwar der Wind ein wenig, aber jetzt half uns der Strom – mit fast 2 Knoten schob er uns genau gegen den Wind und bald hatten wir wieder offenes Fahrwasser erreicht. Dann war es bis zu unserem Ziel nicht mehr weit, kurz nach dem Ablegen der Fähre legten wir an und dann ging es erstmal über die hübsche kleine Insel.

Zur Zeit bekommt der Hafen einen neuen Fähranleger, auf der dem Yachthafen abgewandten Seite der Mole. Zu diesem Zweck wurde ein Teil zwischen dem Hafen und der Steinschüttung mit Sand verfüllt und asphaltiert. Die neue Fähre ist etwas größer und der Anleger etwas moderner.

volle Distanz: 16.04 NM
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4.90 knots
Gesamtzeit: 03:39:17

Strynø ist immer eine Reise wert – von dem kleinen niedlichen Hafen geht es vorbei am Smakkejollen Center in den Ort und dann weiter durch Wiesen und Felder. Während wir uns im Kro erstmal ein kühles Bier genehmigten, planten wir unser Abendessen: Zu unserem frischen Fisch sollte es Kartoffeln geben und die findet man in jedem Købmand!

Hinter der Schule, in einem Knick zwischen Feldern und alten Höfen fand Robbi riesige Mengen von Brombeeren – da war unser Inselrundgang natürlich erstmal vorbei… Keine Beere war zu hoch, keine Ranke zu dornig; Robbi pflückte und pflückte.

Zurück an Bord sollte unser neuer Grill dann beweisen, dass er auch Fisch garen kann. Zu diesem Zweck hatten wir am Morgen in Lundeborg extra frischen Lachs gekauft, auf der festen Hautseite sollte das mit dem Grillen doch gelingen.

Der Fisch ging nicht nur perfekt zu Grillen, er war auch super schnell fertig und extrem lecker! Während wir dann noch am Abwaschen und Aufräumen waren, kamen unsere Nachbarn und fragten, ob wir denn schon bezahlt hätten… Und wenn ja, wie? Neben den Toiletten würde ein Automat hängen, aber dieser sei unscheinbar und würde für ein Schiff bis 8m einen Betrag von 140DKK ausweisen. Unsere Antwort war einfach: Abwarten und Tee trinken.

Als die Sonne schon am untergehen war, kam dann der Hafenmeister – ein echter, aus Fleisch und Blut. Er war somit nicht nur sympatischer als der Automat, sondern er „übersah“ mit dem freundlichen Hinweis auf unser energiesparsames und sehr schönes Boot das gelegte Stromkabel und kassierte 100DKK. Zugleich nahm er die Bestellung für die Brötchen entgegen, die wollte er dann am nächsten Morgen ans Boot bringen.

Nach dieser netten Begegnung saßen wir noch lange Zeit mit einigen der Nachbarn und unterhielten uns über den Charme echter Hafenmeister und die Unpersönlichkeit der Maschinen und wir merkten: Wir sind mit unserer Meinung nicht allein!

Ein Rennen gegen den Wind (21/VIII)

Der Mittwoch war wolkig aber warm und es stand ein frischer West vor dem Hafen. Nach einem schönen Frühstück verabredeten wir uns mit der Mannschaft eines anderen Folkeboots – die zu Robbis großer Freude ein Ladekabel besaßen und es ihm für die Nacht geborgt hatten – gemeinsam zu Starten und ein wenig zu Segeln. Die ersten Meilen, mit schwächerem Wind, machte LOTTE noch eine gute Figur, aber als wir dann auf die freie Fläche kamen und der Wind stärker wurde, zogen die beiden doch an uns vorbei. Wir haben keine Ahnung, warum uns andere Folkeboote auf diesen Kursen immer abhängen, aber wir haben den Verdacht, dass es evtl. doch an unseren Segeln liegt – an einem der kommenden Wochenenden werden wir mal einen fast unbenutzen Satz Regattasegel testen, die seit 20 Jahren bei uns auf dem Dachboden liegen. Da diese zum Einhandsegeln zu steif waren, hatte mein Onkel sie bereits 1992 ersetzt und seit dieser Zeit sind sie etwas in Vergessenheit geraten… Jetzt hoffen wir, das sie die Lagerung, trocken und gerollt, gut überstanden haben.

Ursprünglich hatten wir geplant geimeinsam in den Hafen von Birkholm zu gehen, aber die beiden segelten leider direkt an der Hafeneinfahrt vorbei und entschwanden während unseres Anlegers in der Ferne…

Obwohl wir früh gestartet waren, gute Fahrt gemacht hatten und die Entfernung nach Birkholm gerade mal 8nm beträgt, war der winzige Hafen schon recht voll. Wir fanden aber einen guten Platz zwischen zwei Dänen und dann war erstmal Siesta angesagt. Die Wolken waren mittlerweile verschwunden und die Sonne knallte von oben, eine gute Gelegenheit für ein Nickerchen.

Im Hafen von Birkholm gibt es eine Besonderheit: Es gibt kein Trinkwasser. Zwar gibt es mehr Steckdosen als Liegeplätze und auch eine Toilette mit Wasserspülung, aber diese wird mit Salzwasser betrieben und so ist es ratsam immer genug Wasser mit zu bringen. Wer dennoch Frischwasser benötigt, der bekommt dieses im Versammlungshaus in der Dorfmitte.

volle Distanz: 8.65 NM
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4.86 knots
Gesamtzeit: 01:55:55

Nach der Mittagspause ging es dann erst einmal über die Insel. Birkholm ist zwar sehr klein, aber es gibt reichlich zu entdecken: Die geschützten Salzwiesen auf der Nordseite, die Highland Rinder auf der Ostseite und die Unmengen an (EU-geförderten) Fröschen am Dorfteich.

Auf dem Rückweg zum Hafen trafen wir auf einen älteren Deutschen, der die Insel und seine beiden letzten dauerhaften Einwohner sehr gut kennt. Er berichtete uns, dass die Mortensen Brüder die letzten seien, die noch in dem großen Naturschutzgebiet fischen dürfen und dass es nach ihrem Tod keine Fischerei mehr in der Gegend geben würde. Da die beiden auch die Hafenmeister sind, würde sich beim Bezahlen ein gute Gelegenheit bieten Fisch zu bestellen. Am besten sei der Aal, aber der käme immer erst am Nachmittag… am Morgen würden die Krabben angelandet.

Köstlichkeiten, Flaute, Sehen&Gesehen-Werden (22/VIII)

Um kurz nach 8Uhr hörten wir das Tuckern des Fischerbootes und steckten die Köpfe in die Morgensonne. Kein Wind, keine Nachbarn mehr und ein Fischer mit einer riesigen Kiste Krabben. Für gerade mal 20DKK bekamen wir einen großen Beutel mit lebenden Krabben und nach dem Frühstück schnappte Robbi sich unseren großen Topf, um diesen beim Baden mit frischem Meerwasser zu füllen.

Nach 2 Minuten im kochenden Salzwasser waren die kleinen Köstlichkeiten gar und wir verstauten sie erstmal in der Bilge – später wollten wir auf Lyø ein frisches Weißbrot und kaltes Bier besorgen, lecker! Wir legten also ab und kurz nach dem Hafen, wir hatten gerade mal die Spitze von Drejø erreicht, war der Wind weg. Wir hatten keine Lust auf den lauten Motor, hatten keine Lust auf ein anderes Ziel und so warteten wir. Beim langsamen Treiben war die beste Gelegenheit das Deck mal wieder zu putzen und danach Baden zu gehen.

Das Wasser war warm und im Gegensatz zur Geltinger Bucht und dem Kleinen Belt gab es hier nicht eine einzige Feuerqualle – so planschten wir abwechselnd über eine Stunde in der See und machten viele Experimente mit der wasserdichten Kamera.

Nach einigen Stunden wurde es uns dann aber doch zuviel und so starteten wir notgedrungen den Motor. Wir überlegten kurz nach Avernakø zu gehen, aber wir wollten uns auf Lyø mit Friederike&Hans-Jürgen treffen und so blieben wir bei unserem geplanten Ziel.

Seit unserem letzten Besuch ist der Hafen von den Liegeplätzen her verdoppelt worden und so waren wir schon neugierig auf die Veränderungen – gab es noch das alte Flair, was würden die Preise sagen, müssten wir auch hier an einem Automaten bezahlen?

volle Distanz: 15.33 NM
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3.80 knots
Gesamtzeit: 05:34:25

Schon beim Anleger wurden unsere Sorgen zerstreut, ein sehr netter Hafenmeister wies uns einen Platz direkt an der Hauptbrücke zu und da der Wind in der Nacht drehen und sich verstärken sollte, legten wir römisch-katholisch an. Jetzt musste jeder in dem Hafen an uns vorbei, wir konnten jeden sehen und jeder sah uns. Unsere Krabben gab es also an einem ordentlich gedeckten Tisch und so auch später unseren Tee – dazu hatte dann jeder einen Kommentar: „Guten Hunger!“, „Das sieht aber lecker aus!“ oder „Wo habt Ihr die denn her?“ waren die Regel, aber dann gab es noch zwei Fraktionen; die einen achteten auf das Boot, die anderen auf den gedeckten Tisch. „Habt Ihr aber ein schönes Boot und so einen tollen Tisch, da passt ja auch gutes Prozellan drauf!“ oder „Oh, die Friesenrose! Kommt ihr aus Friesland? Dazu passt ja Euer hübscher Tisch!“

Zu den Krabben bleibt noch zu sagen, dass sie nicht nur sehr lecker, sondern auch schwierig zu puhlen waren. Wenn wir sie in der gleichen Art wie den Granat von der Nordsee anpackten, dann rissen sie durch und wir mussten das Fleisch mühsam herauspellen… Wir hatten aber genug zum Üben und so wurde schnell klar: Ein Schwanzsegment weiter hinten als den Granat! Während wir also am Puhlen waren, und wenn gerade keine Kommentare von der Brücke kamen, fingen wir an die Viecher zu klassifizieren – in rechts- und linksdrehende Krabben. Da sie alle gut schmeckten und wir mit der Zeit mit dem Puhlen schneller wurden, hat sich nie geklärt, zu welcher Klasse denn jetzt unser Ostseekrabben gehören…

Immer wieder kam auch der nette Hafenmeister vorbei, lobte LOTTE und hatte genau wie die anderern Segler eine Menge Fragen. Wir hatten also viel zu Erklären, lernten einiges Neues, verschmerzten die Nichtanwesenheit von Friederike&Hans-Jürgen (die mal wieder zu spät aus dem Hafen gekommen waren) und so kam der Abend. Als es dunkel (und auch merklich kühler) geworden war, wurden die Vorbeikommenden seltener und wir hatten Gelegenheit etwas über die vergangen Tage zu sinnieren. Plötzlich kam aus der Dunkelheit eine Stimme: „Mit Verlaub, könnt Ihr uns den Code zur Toilette nennen?“ Von uns unbemerkt hatten wir noch Nachbarn bekommen und nachdem diese ihr Boot aufgeklart hatten und von der (codefreien) Toilette wiedergekehrt waren hieß es: „Mit Verlaub, wenn Ihr zwei Gläser habt – wir haben Bier!“ Also ging es noch auf ein paar Gläser rüber und so wurde es fast 2 Uhr.

Rückweg (23/VIII)

Am Freitag wollten wir zurück nach Wackerballig, die Prognose war super: Sonne und Wind aus Ost. Nach einem guten Frühstück in der Pole-Position – nicht ohne einige Kommentare zu unserem Rührei – setzten wir Segel und entschieden uns gegen das Kreuzen nach Südosten und für den Weg nördlich um die Insel; bei einem reinen Ost wäre das sicher auch gut gewesen, aber wir merkten schnell, dass wir jetzt einen harten Anlieger gegen 5 bis 6Bft aus Südost fahren mussten. Glücklicherweise kam die Welle etwas mehr von der Seite und so machten wir gute Fahrt und blieben nicht in jedem Tal stecken.

Der Rückweg nach Wackerballig war Folkeboot-Segeln pur! Bei phantastischer Sonne, mit Lage und trotzdem super Fahrt ging es den kleinen Belt nach Süden und in die Außenförde – wenn wir dieses Wetter zum Anfang unseres Törns gehabt hätten, wir wären nicht nur sehr viel weiter gekommen, sondern hätten auch nicht den Regen der ersten Woche ertragen müssen!

volle Distanz: 26.12 NM
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4.86 knots
Gesamtzeit: 05:36:41

In Wackerballig angekommen, war es noch früh genug für einen Besuch beim Schlachter und damit stand einem letzten Grillen an Bord auf diesem Törn nichts mehr im Wege.

Ein Arbeitsreicher Tag (24/VIII)

Der Samstag nach unseren Sommertörns ist seit Jahren gleich: Bei eigentlich perfektem Segelwetter (es ist immer warm, windig und sonnig) entladen und putzen wir den Tag über das Boot und abends Treffen wir uns dann mit Volker zum Essen. Wie auch im letzten Jahr so haben wir auch in diesem bei ihm gegrillt, leckeres Essen und ein perfekter Sonnenuntergang mit Sundowner beendeten den arbeitsreichen Tag.

Abschied mit schwerem Herzen (25/VIII)

Sonntag war Abschied angesagt und irgendwie ist auch das in jedem Jahr das Gleiche: Wir reisen bei dem besten Segelwetter ab, ganz anders als zu Beginn unserer Törns. Während wir also mit einem Wagen voller letzter Kleinigkeiten (diese Fuhren sind immer die vollsten) den Steg entlang und Richtung Auto gingen, blickten wir sehnsüchtig auf die Bucht – das Wasser war blau, die Segel glänzten in der Sonne und der steife Südost ludt zu einer Reise nach Norden ein!

Am Ufer bereiteten gerade ca. 35 Kinder ihre Optis für eine Regatta vor und wir mussten auf die Autobahn…

Trotz der schwierigen ersten Woche war unser Sommertörn aber dennoch richtig schön! Wir haben nicht nicht nur neue Leute und unbekannte Häfen kennen gelernt, wir haben auch Freunde wieder getroffen und richtig tolle Segeltage erlebt!