Folkeboot Lotte

ein halbes Jahrhundert auf der Ostsee

Wer ein Holzboot besitzt kennt das : Winterzeit ist  Arbeitszeit!

Wer sein Schiff gleich beim Slippen oder Kranen gut vom Salz befreit hat, der kann schon früh mit der Arbeit beginnen – wer etwas zu faul war, der muss halt Warten, bis das Schiff etwas trockener ist. Die Arbeitseinteilung ist dann (zumindest bei uns) immer die selbe: Im alten Jahr werden die Schäden gesichtet, Material besorgt und geschliffen, im neuen Jahr dann anfangs neue Teile gebaut und dann auf Wärme gewartet. Haben wir dann die ersten Tage mit über 13-15°C (und vor allem Nächte mit über ca. 5°C) geht es mit dem Lackieren los.

Doch während das Grundieren mit reinen (z.T. erwärmten) Ölen schon bei niedrigeren Temperaturen geht, reicht  nur die nötige Temperatur nicht aus, um ein gutes Lackierergebnis zu erhalten. Neben der Kälte ist es vor allem die Luftfeuchtigkeit, die das Arbeiten mit Lacken nicht einfach macht.  Wir haben das große Glück eine Halle für uns alleine nutzen zu können, aber den meisten anderen geht es da eher schlecht: Die klassischen Bootshallen aus Blech sind nicht nur kalt, sondern auch feucht und oft sehr staubig und ein Platz im Freien ist auch nur an einem windstillen und trockenen Tag zum Lackieren zu gebrauchen (bis zum ersten Schwarm Mücken).

Aber warum machen wir uns jedes Jahr die Mühe und Arbeit, stehen bei Eiseskälte in einer staubigen Halle und verbringen die ersten Sonnentage mit Vollanzug und Atemmaske eingeklemmt unter unseren Booten? Die Antwort ist vielschichtig – vordergründig denkt jeder (so auch die Familie die immer wieder fragt: „Wollt Ihr schon wieder zum Boot?“) daran, dass es sich lediglich um eine Verschönerung handelt, dem ist aber nicht so.

Obwohl unsere Schiffe meist gerademal 6 Monate im Wasser sind, so sind sie in dieser Zeit vielen schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt: Regen, Sturm, Hagel, Temperaturwechsel und vor allem die immer intensivere UV-Strahlung machen dem Holz schwer zu schaffen. Eine Grundsolidität erhalten unsere (Holz-)Boote vor allem durch die Wahl des richtigen Holzes – dieses sollte wasserbeständig, pilzresistent und und und sein. Während einige Hölzer den Elementen sogar unbehandelt trotzen (z.B. Teak) müssen andere durch geeignete Maßnahmen geschützt werden; hier unterscheidet man den konstruktiven Holzschutz und den Holzschutz durch Oberflächenbehandlung.

Aus diesem Grund gibt es für die unterschiedlichen Bereiche auch unterschiedliche Arten von Farben, Lacken und Ölen.

Im Überwasserbereich werden der Rumpf, die Aufbauten (auch Luken, Oberlichter etc.) und die Masten aus Holz vorrangig vor Verfärbung (Ausbleichen) und der Öffnung von Leimfugen geschützt. Neben einem guten Schutz des Materials spielt hier natürlich auch ein gutes Aussehen eine große Rolle – die (Klar-)Lacke und Öle sollen die natürliche Struktur und Farbe des Holzes besonders unterstreichen und ein glanzvolles Finish ergeben.

Im Unterwasserbereich sieht das etwas anders aus: Die Farbbeschichtungen hier sollen das Holz vor Fäulnisbefall (durch zuviel Feuchtigkeit) schützen. Das Antifouling zusätzlich schützt vor Pocken- und Muschelbesatz – hier gibt es verschiedene Funktionsweisen, wir nutzen ein selbsterodierendes Antifouling.

Zwischen den Aufbauen und dem Unterwasserschiff liegt das Freibord – die (bei uns farbige) Hochglanzlackierung gibt dem Schiff nicht nur ein edles Aussehen, sondern schützt das Holz vor dem Austrocknen sowie der Wasseraufnahme.

Bevor die Anwendungsbereiche und die Verarbeitung der verschiedenen Lacke beschrieben werden, wollen wir versuchen, eine Systematik in das unüberschaubare, vielfältige Angebot von Yachtfarben zu bringen.

Betrachten wir einmal die gängigen Beschichtungen  vom Öl bis zum 2K-Lack. Die Produkte unterscheiden  sich in dieser Reihenfolge vor allem durch ihre Härte nach dem Trocknen:

Öl
Öle den großen Vorteil, dass sie tief ins Holz eindringen (am besten, wenn sie vorher noch erwärmt wurden) und wesentlich elastischer sind als die härteren Lacke. Die Gefahr des Reißens und Abblätterns ist hier geringer. Früher wurden Schiffe sehr oft mit Leinöl behandelt, heute finden eher Leinölfirnis und vor allem leinölhaltige Produkten wie Le Tonkinois oder Biopin sehr oft Verwendung. Wir nutzen zum Beispiel als Grundierung in unserer Bilge noch immer das gute alte Bleimennige auf Leinölbasis – diese ist aber heute wegen seiner extremen Toxizität für Endanwender sehr schwer zu bekommen… Für alle Öle gilt aber immer, dass die Trockenzeit sehr viel länger dauert als bei Lacken.

1K-Lacke
Hört man den Begriff „Bootslack“, so sind fast immer Alkydharzlacke damit gemeint. Diese Lacke (wie z.B der von uns verwendete Epifanes,) sind um einiges härter als Öle aber immer noch sehr elastisch. Eine Eigenschaft die vor allem auf Masten und Spieren sehr geschätzt wird. Leider haben diese Lacke in den letzten Jahren zunehmend Schwierigkeiten mit der immer stärker werdenden UV-Belastung; die eingearbeiteten UV-Filter können immer öfter die Bildung von feinen Haarrissen an der Lackoberfläche nicht verhindern.
Da dieses Verhalten nicht mit den Lacken, sondern mit der immer extremeren UV-Belastung zu zu tun hat, muss man entweder den Lacktyp wechseln oder die Lackierung jedes Jahr erneuern, damit der von der Sonne abgebaute UV-Filter wieder stabilisiert wird.
Eine andere Art von Lacken sind die Polyurethanlacke, diese sind härter und widerstandsfähiger als die Alkydharzlacke und die Trockenzeiten sind kürzer. Gerade die kurze Trockungszeit wird aber auch schnell zum Problem, Blasen und Pinselstriche bleiben oft sichtbar, da der Lack zu schnell angezogen hat.

2K-Lacke
2-Komponenten Lacke sind die härtesten und widerstandsfähigsten Lacke, aber auch die am wenigsten elastischen. Aus diesem Grund sind sie auf stark arbeitenden Holzteilen, wie etwa Übergängen, Verbindungen oder Verleimungen nicht geeignet, da sie schnell reißen können. 2K-Lacke haben sehr enge Bedingungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeiten und ziehen noch schneller an, als Polyurethanlacke. Mit dem Pinsel ist es sehr schwierig ein gutes Ergebnis auf einer großen Fläche zu erziehlen, mittels Spritzlackierung kann man aber ein exzellentes Ergebnis erzielen, vor allem da 2K-Lacke sehr gut poliert werden können.

Alle beschriebenen Lacke (reine Öllacke eher selten) kommen auch als Buntlacke vor.  Durch ihre Pigmentierung sind die farbigen Lacke wesentlich UV-stabiler als die oben beschriebenen Klar-Lacke (und Öle); daher muss man Flächen wie Kajütdächer oder das Freibord (so es denn farbig ist) auch nicht jedes Jahr lackieren – Überstreichintervalle von bis zu 5 Jahren sind bei einem guten Farbaufbau kein Problem. 2-komponentige Farblacke halten ihre Farbechtheit und auch ihren Glanz noch viel länger – das kennen wir alle von unseren Autos.

Doch genug der Farbenlehre – wie, wann, wo bringt man das Zeug denn nun am besten auf? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten und ich kann hier nur unsere Erfahrungen wiedergeben. Im folgenden Abschnitt geht es jetzt um das „wie“, welche Farben wir warum benutzen ist bereits unter der Rubrik Materialen&Pflege zu finden.

Fangen wir dieses mal von unten an: Ganz unten unter dem Boot hängt der Ballastkiel aus Gusseisen. Optimal wäre es, diesen und andere Teile aus Metall wie den Mastfuß oder Stahlspanten, zu demontieren,  und dann zu Sandstrahlen.  Leider ist dieses oft nicht möglich oder einfach zu aufwendig (von den Kosten mal abgesehen) und so muss man andere Wege finden, die fortschreitende Korrosion zu verhindern oder auf jeden Fall zu verlangsamen. Vor der Konservierung sollten alle Metallteile gründlich entrostet werden. Dies geht am besten mit einer einfachen Stahlbürste , einer Zopfbürste auf der Flex oder einer Lamellenschleifscheibe.

Direkt nach dem Entrosten sollte das Metall dann entfettet und sofort grundiert werden – bereits nach einem Tag hat sich sonst in der feuchten Luft unserer Winterlager wieder leichter Rost auf dem blanken Metall gebildet. Wir nutzen den Antorit Zinkprimer zum Grundieren, davon reicht eine Schicht. Da es sich hierbei aber um ein 2K Produkt handelt, sollte man genau die Verarbeitungstemperatur einhalten. ACHTUNG: Der Ballastkiel hält sehr gut die Kälte!

Nach der Grundierung kann direkt der Primer aufgebracht werden. Will man den Kiel unbedingt spachteln, so sollte dieses nach der zweiten Schicht Primer und unbedingt mit einem kompatiblen Spachtel geschehen. Danach werden noch zwei weitere Lagen Primer gestrichen und direkt im Anschluss die erste Lage Antifouling. Der Primer sollte hierbei noch nicht ganz trocken sein, sondern leicht klebrig.

Über dem Ballastkiel beginnt dann das hölzerne Unterwasserschiff.

Um es vorweg zu schicken: Wer je auf den Gedanken kommt sein Unterwasserschiff vollständig abziehen zu wollen, der sollte viel Zeit, Geduld und sehr gute Freunde haben (viel Geld geht natürlich auch). Das Unterwasserschiff kann man weder abschleifen – jedes noch so gute Schleifpapier ist im nu dicht – noch abbrennen – dabei entstehen nur sehr giftige Dämpfe und eine zähe Masse, die alles verklebt… Wer sich nicht den Luxus des Strahlens erlauben will oder kann), der muss mit Muskelkraft (oder Chemie) an die Farbschichten. Ein guter Farbkratzer und daneben ein guter Doppelschleifer um ersteren immer scharf zu halten und schon purzeln die weihnachtlichen Pfunde…
Nachdem man die groben Schichten alle abgekratzt hat, kann man zum Glätten wieder gut zum Schleifer greifen. Bei unseren Planken schwören wir auf einen 10cm Bandschleifer oder die gute alte Rotex von Festool. Auf jeden Fall sollte man aber einen Schleifer mit einem guten externen Sauger benutzen und immer eine professionelle Maske tragen!

Bevor man aber endgültig alle alten Farbschichten entfernt, sollte man sich die Position des Wasserpasses anzeichnen oder sonst wie merken. Wir messen der Wasserpass alle 50cm vom Bug an unter der Scheuerleiste und zwar doppelt: Einmal zum Antifouling und einmal zum Freibord.

Ist das Unterwasserschiff dann komplett abgezogen, sollten auf jeden Fall faule Hölzer ersetzt und korrodierte Metallteile erneuert werden, bevor man den Rumpf dann mit einem Fungizid wie Intertox imprägniert und damit vor Fäulnis zu schützt. Danach folgt ein Anstrich mit einem Chlorkautschukprimer wie Hempels Underwater Primer (früher Classic Barrier Primer). Wer den Rumpf vorher nicht gut genug geschliffen hat und jetzt noch spachteln will, der sollte dieses nach der ersten Primerschicht tun. Danach folgt der Schichtaufbau nach Angabe des Farbenherstellers und wiederum der erste Antrich mit Antifouling direkt nach einem kurzen Antrocknen des Primers so lange dieser noch „tacky“ ist.

Bevor wir das Unterwasserschiff verlassen und zum Überwasserschiff kommen, betrachten wir erstmal einen Zwitter: Die Bilge. Die Bilge ist ständig feucht, hier sammeln sich Wasser und Dreck und es gilt immer: Eine Konservierung der Bilge ist ohne ihre Belüftung sinnlos! Wenn man schon an dem Geruch der Bilge erkennt, dass das Holz gammelt ist es meistens zu spät… In dem permanent feuchten Klima  der Bilge kann auch die beste Konservierung einem Pilzbefall mit folgender Fäulnisbildung nicht dauerhaft abhalten, wenn keine Luft dran kommt. Die beste Methode ist es die Bilge offenporig zu lackieren, hierzu dienen dann die schon besprochenen Öle wie Owatrol oder Leinöl. Wir streichen unsere Bilge mit Leinöl-Bleimennige das neben der Tiefenimprägnierung durch das Öl auch noch extrem Fungizid durch das Blei ist. Damit wir hinterher die Bleifarbe nicht offen in der Bilge haben, streichen wir diese dann nocheinmal mit einer speziellen Bilgenfarbe.

Noch etwas zum Spachteln: Feine Plankennähte sollte man niemals mit einem 2K-Spachtel schließen, weil diese einfach zu hart werden. Hier eignen sich eher weiche Lackspachtel – diese trocknen zwar langsam, sind aber nie ganz hart

Am Freibord außen ist alles viel einfacher: Die Farbschichten lassen sich gut mit Hilfe einer Heißluftpistole entfernen, die Dämpfe sind nicht so giftig und die Arbeit lässt sich rückenschonened in stehender Position ausführen. Das Schleifen des Freibordes ist dann allerdings wieder etwas schwieriger, je glänzender  die Oberfläche beim Lackieren wird, umso deutlicher werden Unebenheiten sichtbar. Während die ersten Schleifgänge noch gut mit einer Maschine erledigt werden können – wir haben einen sehr gut zu unserer Plankenbreite passenden Schwingschleifer von Hilti – sollte der Feinschliff unbedingt von Hand geschehen. Hierzu baut man sich am besten ein Schleifbrett aus einem langen Stück Sperrholz mit Gummi (oder Kork) Auflage – als Griffe eigenen sich sehr gut alte Schubladen Knäufe. Das Schleifen beginnt dann mit groben Schleifpapier (ca. Korn 60) und dann immer feiner werdend bis Korn 150 oder 180. Bei 2K oder Naturlackierungen sogar bis Korn 240. Wir kaufen mittlerweile unser Schleifpapier immer bei eBay – dort gibt es Rollen mit Resten in Industriequalität (Sia oder Klingspor) zu Spottpreisen.

Noch schwieriger als das Schleifen ist dann das Lackieren – das beginnt schon mit der Wahl des richtigen Lacks. Hat man sich für ein Farbsystem entschieden, egal ob 1- oder 2-K, sollte man unbedingt von der Grundierung bis zum Finish bei diesem System bleiben.

Bei einem farbigen Freibord wie wir es haben, werden zu erst zwei bis vier Grundierungsschichten, je nach Saugfähigkeit des Holzes,  aufgetragen. Dieses kann mit einem Pinsel oder einer Schaumstoffrolle geschehen. Hält man die angegebenen Überstreichintervalle ein, so muss nichtmal ein Zwischenschliff erfolgen. (Hier gilt wie schon im Unterwasserbereich: Nötiges Spachteln nach der ersten Grundierungsschicht.) Nach der Grundierung erfolgt ein feiner Zwischenschliff, per Hand oder Maschine, mit 320er Körnung. Jetzt beginnt die eigentliche Lackierung, diese kann ebenfalls mit einem Pinsel oder einer Rolle geschehen. Wir streichen per Pinsel und verschlichten dann mit einer Rolle. Nach vier Schichten Lack schleifen wir dann mit sehr feinem Papier (400er) zwischen, bevor wir dann die letzte Schicht spritzen.

Sollte es für die ersten Lackierungen etwas zu kalt sein, so haben wir sehr gute Erfahrung damit gesammelt, 1K-Lacke durch einen Schuss Owatrolöl verlaufsfreudiger zu machen.

Nun gibt es auf einem Boot aber auch immer noch eine Menge naturlackierter Teile – hier gilt das gleiche Prinzip wie bei den Buntlacken: Nach dem Schleifen (und einem eventuellen Beizen) werden die ersten, stark verdünnten, Lackschichten aufgetragen. Hierbei sollte man unbedingt die Verarbeitungshinweise der Lackhersteller bezüglich der Verdünnung beachten. Die ersten verdünnten Lackschichten können ohne Zwischenschliff – innerhalb der angegebenen Zeitintervalle – aufgetragen werden, danach sollten Zwischenschliffe mit 320er Papier erfolgen.

Das größte Problem für ein perfektes Finish ist Staub! Daher ist es das Wichtigste und das Schwierigste diesen vollständig zu entfernen, bevor man mit dem Lackieren beginnt. Als erstes saugen wir die Flächen mit einem guten Staubsauger (+ Bürste) ab, danach wischen wir sie mit einem sauberen Lappen (nicht vorher Waschen wegen der Waschmittelrückstände!) mit Silikonentferner. Kurz vor dem Lackieren wird die Fläche noch einmal mit einem Staubbindetuch bearbeitet. Das ganz hilft natürlich nur, wenn auch die Umgebung einigermaßen sauber ist – 2 Tage bevor wir eine Endlackierung vornehmen hängen wir alle Wände mit Planen ab, befeuchten den staubigen Boden und hoffen auf einen windstillen Tag für ein perfektes Werk. Ein leichter Regen und absolute Windstille haben sich als perfekt erwiesen… doch wer hat schon jedes Jahr solch ein Glück?

Aber auch mit all diesen Tipps und sehr viel Sorgfalt ist man vor Staub nicht sicher, vor allem die liegenden Flächen weisen immer wieder Staubpartikel auf… doch auch dafür gibt es einen Rat: Zumindest aus den härteren Lacken (z.B. 2K-Lacken) lassen sich leichte Staubeinschlüsse gut auspolieren.

Wenn wir jetzt so weit gekommen sind, dann fehlt eigendlich nur noch der Wasserpass und schon können wir wieder ins Wasser… bis zum nächsten Jahr 😉

Hierzu dann noch ein Tip: Einkomponentige Naturlackierungen müssen jährlich erneuert werden, um den UV-Schutz zu gewährleisten. Nur ein Jahr auszusetzen kann zu sehr viel mehr Arbeit führen und der Auffrischungsanstrich ist nicht schwer –  nach einer Reinigung mit klarem Wasser wird mit 400er Papier angeschliffen und eine weitere Schicht Lack aufgetragen.
Sind jedoch Stellen bis auf das rohe Holz oder Unterwanderungen von Feuchtigkeit vorhanden, sollten in diesen Bereichen bis auf das Holz geschliffen und punktuell mit Lack, ca. 5 bis 8 Schichten, aufgebaut werden.

Kategorien: Technik, Winterarbeit

3 Kommentare bisher.

  1. ConnyLo sagt:

    Wow, B-O, jetzt weiss ich immer, wie viel Du an den Wochenenden zu erledigen hast!
    Sehr grundlegender Artikel und fachlich einwandfrei, geprägt durch Erfahrung. Vielleicht wäre es hilfreich, Marken und Bezugsquellen Deiner verwendeten Materialien zu listen und kommentieren.
    Hast Du schon einmal 2K Epoxidharzlacke probiert?

  2. admin sagt:

    Hej Conny, *D*A*N*K*E* !

    Alle Marken und Bezugsquellen stehen schon lange auf der Seite: Das Boot -> Matrerialien&Pflege (oder auch http://www.tendoryu-aikido-harburg.de/Lotte/?page_id=364 ).

    LG BO

  3. Deborah sagt:

    My Dear Bjorn,
    Thank you for the link to this blog. 
    The work and passion you put into the Lottee is so evident, and I know that Thomas and Albrecht are smiling.
    She looks beautiful!  Fair weather, good luck and adventures this year.
    ~Deborah~